Zum Jahresabschluss bin ich mit meinen beiden Großen nochmal ins Tessin gefahren. Dort haben wir uns dann noch mit zwei anderen Großen getroffen, nämlich Hessi & Julius.Der Kurztrip war auf drei Tage angesetzt, und die ersten beiden verbrachten wir bei bestem Wetter und Boulderbedinungen (knapp über null Grad, zugegeben bedeutet das wenig Komfort beim Camping…) in Brione. Der erste Tag war garnicht so schlecht. Wir waren oben auf der Wiese und, nachdem ich noch zwei Schihosen im Tal besorgt hatte (ich hatte die Hosen für Jakob und Felix zuhause vergessen…), hab ich mich gleich mit am Molonk versucht. Wohl einer der Klassiker in Brione. Ist auch ein echt ein guter Boulder, und irgendwann hats sogar noch geklappt. Dank an Hessi fürs Ausbouldern. Danach hab ich noch die zwei Boulder rechts daneben gemacht, einmal eine Traverse mit weitem Zug und Ausstieg leicht rechts vom Molonk und zum zweiten die Platte (straight-up). Keine Ahnung ob die Boulder Namen haben, für die Statistik, meine Einschätzung so ca. 7a+ für die Traverse, 6c für die Platte. Jakob und Felix waren extrem brav, es gab sogar noch ein wenig Schnee zum Schlittenfahren. Dann folgte eine kalter Abend/Nacht im Bus. Sogar mein Bier musste ich auf dem Gasherd aufwärmen. Dafür waren wir alle um 8 im Schlafsack gelegen und ich hatte unglaubliche 12 Stunden Schlaf.
Der zweite Tag begann mit Nutella am Gasherd aufwärmen… Dann waren wir am Fluß gegenüber des Dorfes an zwei 7a Bouldern, einer mit schönem Sprung am Ende. Hat ein wenig Überwindung gekostet… Später waren wir weiter unten im Wald und, da keiner so recht wusste wohin, haben Hessi und ich ein wenig “Marilyn Monroe” versucht, soll ja 8a sein. Bin auch ganz stolz nach einiger Zeit immerhin jeden Zug geklettert zu haben. Leider hats zu lange gedauert so, dass ich zu platt für ernsthafte Versuche war. Trotzdem ein Erfolg. Für die 7b oder so, ziemlich hoch und auch recht kräftig unten am Fluß (Name?!) hats dann aber auch nicht mehr gereicht.
Abends fuhr ich dann mit den Kindern nach Chironico weiter, die andern beiden aber direkt nach Hause; die kalte Nacht und die Erwartungen einer weiteren solchen hatte ihre Opfer gefordert. Ich hatte mich dagegen schon auf einen Tag alleine Bouldern eingestellt, als ich am Marktplatz zähneputzend Felix und Fabio getroffen habe. Was ein Zufall, aber natürlich sehr schön, denn so konnte ich mich ihnen anschließen und musste nicht alleine mit den Jungs durch den Wald streifen. Ich musste wieder feststellen, wie erschreckend schwach ich doch an Leisten bin, trotzdem hats richtig Spaß gemacht und ein wenig ist auch gelungen. Lustigerweise waren wir unter anderem an dem Block, vor dem ich bei meinem bisher einzigen Besuch in Chrionico vor ungefähr 8 Jahren schon mit Martin und Tobi stand, dokumentiert mit einem Foto in meinem (alten) Kinderzimmer. Das waren noch Zeiten…











